Informationen für Journalisten zur Pressekonferenz des HRC am 07.06.2010 zum anstehenden Derby Meeting
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PRESSEMITTEILUNG
Arabisches Flair in Hamburg-Horn
Bald ist es wieder soweit, dann werden die Pferde der Scheichs wieder für arabisches Flair auf der Rennbahn in Hamburg-Horn sorgen. Im Rahmen der Derby-Woche werden auch einige der besten Vollblutaraber aus ganz Europa und dem Mittleren Osten am 11. Juli in drei Rennen an den Start gehen.
Arabische Vollblüter gelten als eine der ältesten Pferderassen der Welt. Ihre Entstehung verdanken sie dem unbarmherzigen Klima auf der Arabischen Halbinsel und der strengen Zuchtauslese durch die Beduinen. Im 18. Jahrhundert wurden sie zu den Stammvätern des Englischen Vollbluts, das, ausschließlich auf Schnelligkeit gezüchtet, seither die Rennbahnen dominiert. Heute werden Arabische Vollblüter in 55 Ländern der Erde gezüchtet und erfreuen sich insbesondere in Deutschland großer Beliebtheit. Daß sie auch auf der Rennbahn eine gute Figur machen, davon können sich die Besucher des Derby-Meetings vor Ort überzeugen.
„Wir sind sehr froh, daß wir nach der Absage des Sponsors aus Qatar nun die Vereinigten Arabischen Emirate als Sponsor gewinnen konnten. Daß wir mit drei gut dotierten Rennen in der Derby-Woche hier in Hamburg vertreten sind, verdanken wir letztendlich den Emirates Airlines, der Botschaft der VAE und dem Gestüt Shadwell“, erklärt Hubert Lorenz, der Geschäftsführer des Deutschen Rennverbands für Arabische Vollblüter e.V. (DRAV). „Die Wahl für den Austragungsort Hamburg kommt nicht von ungefähr, denn schließlich haben Araberrennen hier schon eine lange Tradition“, so Lorenz weiter. „Nicht nur, daß hier in den letzten beiden Jahre die höchstdotierten Araberrennen Deutschlands gelaufen wurden, auch das erste Araberrennen überhaupt fand in Hamburg statt.“
Die Tradition Hamburgs als Austragungsort für Araberrennen reicht bis ins Jahr 1978 zurück, damals wurde das erste internationale Araberrennen Europas hier ausgetragen. Erst Ende der 1990er Jahre kamen die Arabischen Vollblüter wieder nach Hamburg-Horn zurück und sind seither mehr oder weniger regelmäßig hier vertreten; seit zwei Jahren als Bestandteil der Derby-Woche.
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PRESSEMITTEILUNG
Araberrennen mit Tradition
Wenn in der Derby-Woche auch Arabische Vollblüter über die Horner Rennbahn fegen, dann hat dies bereits Tradition, denn der erste internationale Araberrenntag in Deutschland fand auf diesem historischen Turf statt – vor über 30 Jahren.
Als 1978 der Weltverband für Arabische Vollblüter (WAHO) zu Gast in Deutschland war, wurde Hamburg als Austragungsort für den ersten Internationalen Galopprenntag in Europa gewählt. Damals steckten die Araberrennen noch in den Kinderschuhen, gerade ein Jahr war die „Deutsche Renngesellschaft für Arabische Vollblüter“ alt, deren Nachfolger der DRAV heute ist. Kein Geringerer als Prof. Dr. Bernhard Grzimek, selbst Araberzüchter und bekannt durch den Dokumentarfilm „Serengeti darf nicht sterben“ sowie als Autor zahlreicher Bücher, engagierte sich für die ersten Araberrennen und wies auf die Bedeutung der Leistungsprüfung in der Araberzucht hin. Dennoch konnten Araberrennen in Deutschland nicht so recht Fuß fassen und so dauerte es bis 1997, bis Araber wieder in Hamburg-Horn liefen, damals gesponsert durch die Vereinigten Arabischen Emirate. Seit dem Jahr 2000 war dann Qatar als Sponsor in Hamburg bekannt, und weitere Rennen folgten in 2003. In 2007 ist es dann gelungen, mit dem Qatar Cup und dem Doha Cup für das Derby-Wochenende zwei hochdotierte Araberrennen nach Hamburg zu holen. Diese Tradition wird jetzt mit den drei Rennen, gesponsort von den Arabischen Emiraten, fortgesetzt.
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PRESSEMITTEILUNG
Die Liebe der Araber zum Pferd
Das Arabische Pferd ist tief verwurzelt in der Kultur und Tradition der Menschen der Arabischen Halbinsel. Einst das Kriegspferd der Beduinen, verlor es Anfang/Mitte des letzten Jahrhunderts durch die zunehmende Technisierung seine Bedeutung. Erst mit einsetzendem Ölreichtum besannen sich die Scheichs der Golfstaaten wieder auf ihre alten Werte, und so erfuhr auch das Arabische Pferd in den letzten 20 Jahren eine Renaissance in der arabischen Welt.
Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten, einem Zusammenschluß von sieben Emiraten, die aufgreiht wie Perlen auf einer Schnur entlang dem Persischen Golf liegen, hat das Arabische Pferd seinen hohen Stellenwert in der Gunst der Herrscher wiedererlangt. Abu Dhabi ist das größte der sieben Emirate. Die meisten der rund 1,5 Millionen Einwohner leben in Abu Dhabi City auf einer T-förmigen Insel im Persischen Golf. Die herrschende Familie sind die Al Nahyans, mit H.H. Sheikh Khalifa bin Zayed bin Sultan Al Nahyan als Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate und Herrscher von Abu Dhabi. Er ist insbesondere im Rennsport engagiert und unterhält große Gestüte in den VAE und Frankreich.
Dubai ist das bekannteste der sieben Emirate. Das zweitgrößte Emirat mit rund 1,5 Millionen Einwohnern liegt im Süden des Persischen Golfs. Ursprünglich eine kleine Fischersiedlung, wurde Dubai um 1830 von einem Zweig des Bani Yas Beduinen-Stammes unter der Leitung der Maktoum Familie gegründet. Die Maktoum Familie herrscht bis heute über das Emirat und H.H. Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum ist Premierminister und Vize-Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate sowie Herrscher von Dubai. Auch er hat Rennpferde, die vornehmlich in England gezüchtet und trainiert werden. Er ist aber auch im Distanzreitsport engagiert, wo er und seine Söhne sogar selbst auf höchstem internationalen Niveau reiten.
Die VAE haben das sechstgrößte Erdölvorkommen der Welt und sind eine der am weitesten entwickelten Volkswirtschaften des Nahen Ostens. Obwohl die VAE immer weniger auf Einnahmen aus der Öl- und Gasproduktion angewiesen sind, spielen die diesbezüglichen Exporte noch eine große Rolle, besonders in Abu Dhabi. Die expandierende verarbeitende Wirtschaft und ein blühender Handels- und Dienstleistungssektor helfen den VAE, ihre Wirtschaft zu diversifizieren.
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Der Abdruck ist kostenfrei, um ein Belegexemplar wird gebeten
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